Modernisierung der Motorbahnwagen ab 1954
Jenbacher Dieselmotor JW 35
Jenbacher Dieselmotor JW 35 SÜDBAHN Museum
Ab 1954 begann die Österreichische Bundesbahn (ÖBB), die bisherigen 12- und 20-PS-Benzinmotoren ihrer Motorbahnwagen durch leistungsstärkere Zweizylinder-Zweitakt-Dieselmotoren der Jenbacher Werke zu ersetzen.
Die neuen Motoren verfügten über einen Zylinderdurchmesser von 92 mm, einen Hub von 105 mm und einen Hubraum von 1.390 cm³. Bei einer Drehzahl von 2.200 Umdrehungen pro Minute erreichten sie eine Leistung von 22 kW. Der Motor war direkt mit einem Draisinengetriebe der Type 297 aus den Jenbacher Werken verbunden. Dieses besaß vier Vorwärtsgänge sowie ein Wendegetriebe und ermöglichte damit einen vielseitigen Einsatz auf der Bahnstrecke.
Für den Motorbahnwagen BM 35
Mit diesen Dieselmotoren ausgestattete Motorbahnwagen wurden als BM 35 bezeichnet und trugen die Bauartnummer X 614.
Neben dieser Ausführung existierte auch eine Variante mit einem Dreizylinder-Dieselmotor des Typs JW 70. Dieser wurde in den Motorbahnwagen BM 70 mit der Bauartnummer X 625 eingebaut und bot eine nochmals höhere Leistung für anspruchsvollere Einsatzbereiche.
Objekt des Monats März
- 2 Zylinder 2 Takt Dieselmotor
- Zylinder mit Durchmesser von 92 mm und einen Hub von 105 mm
- Hubraum 1.390 cm³
- Drehzahl 2200 U/min
Objekt des Monats 2026
JÄNNER Gepäckkarren
FEBRUAR Namensschilder
MÄRZ Kleindraisine Stabeg
APRIL Zeichnung
MAI Schiffsmodell