Südstrecke

Die ÖBB Infrastruktur wird beim Nostalgiefest am 12. Juni 2016 mit einem Infopoint vertreten sein.

Es wird Bahngeschichte geschrieben!

Südstrecke (C) ÖBB Infrastruktur

Mobilität der Zukunft

Ein Vierteljahrhundert Arbeit und voller Einsatz, damit Pendler schneller am Arbeitsplatz und wieder zu Hause sind. Und Güter schneller und kostengünstiger ihr Ziel erreichen.
- 3.500.000 Personen im Einzugsgebiet der Südstrecke
- 1 h 20 min Fahrzeitverkürzung Wien – Klagenfurt
- 50 min Fahrzeitverkürzung Graz – Wien
- 200 km ausgebaute, modernisierte Bahnstrecke
- 170 km Neubaustrecke
- 80 km neue Tunnel und Unterführungen
- 33 km Koralmtunnel, weltweit einer der längsten EISENBAHNtunnel
- 15.000 Arbeitsplätze in der Betriebsphase nach 2026
- Mehr als 5.000 Arbeiter im Einsatz
- 150 neue Brücken und Unterführungen
- ~90 modernisierte Bahnhöfe und Stationen
- 18 neu errichtete Bahnhöfe, Stationen und Güterverkehrsanlagen
- 250 km/h mögliche Streckenhöchstgeschwindigkeit
- 2026 neue, modernisierte Anlagen in Betrieb genommen
- 14.000.000 Tonnen Ausbruch- und Aushubmaterial
- 210.000 Tübbinge werden in den Tunneln verbaut

Draubrück (C) ÖBB Infra

Vom Reisen und Befördern der Zukunft

Die Südstrecke ist eines der größten und spektakulärsten Infrastrukturprojekte der nächsten Jahrzehnte. 200 Kilometer Bahnlinie werden modernisiert, 170 neu gebaut. Über 5.000 Menschen arbeiten daran, weitere 15.000 sind hier in Zukunft beschäftigt. Auf der neuen Strecke rollen Millionen Tonnen Güter schneller und günstiger ans Ziel.


Mehr Mobilität Weniger Umwege

3,5 Millionen Menschen leben im Einzugsgebiet der Südstrecke. Sie wollen mobil sein und in den Genuss von Gütern kommen, aus aller Welt. Österreichs größter Erschaffer von Bahn-Infrastruktur, die ÖBB-Infrastruktur AG, hat sich diesem Wunsch verschrieben. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben ist, die Nord-Süd-Bahnverbindung auszubauen.

Jauntalbrücke (C) ÖBB Infrastruktur

Mehr Europa Weniger Grenzen

Die ÖBB-Infrastruktur AG arbeitet an mehr als 100 großen und kleinen Projekten entlang des sogenannten Baltisch-Adriatischen Korridors von Norden nach Süden. Zwischen Ostsee und Adria gelegen, umfasst er 1.700 Kilometer. Der Korridor wird von der Europäischen Union favorisiert und mitfinanziert. Die Aufnahme der Südstrecke in diese wichtige transeuropäische Verbindung bedeutet für Österreich eine optimale Anbindung an aufstrebende Wirtschaftsräume und an die wichtigsten Seehäfen.


Mehr Schiene Weniger Straße

Die Südstrecke umfasst: den Nordbahnausbau, den neuen Wiener Hauptbahnhof, das Güterzentrum Wien Süd, die Pottendorfer Linie, die zur Hochleistungsstrecke wird, den Semmering-Basistunnel, acht modernisierte Bahnhöfe auf dem Weg von Bruck nach Graz, den umgestalteten Grazer Hauptbahnhof, 130 Kilometer Koralmbahn. Gemeinsam schaffen sie die Voraussetzungen für einen zukunftsorientierten Personen- und Güterverkehr.

 

 

Semmering (C) ÖBB Infrastruktur

Mehr Freiheit Weniger Fahrzeit


Pro Jahr sitzen 34 Millionen Fahrgäste in österreichischen Fernzügen – doppelt so viele wie noch vor der Jahrtausendwende. Man lässt das Auto in der Garage, wenn die Bahnverbindung gut ist. Das konnte man nach dem Ausbau der Weststrecke sehen, der 300 Kilometer langen Strecke zwischen Wien und Salzburg. Für die etwa 470 Kilometer lange Südstrecke (inkl. Nordbahn), an der mehr Menschen leben als an der Weststrecke, wird dieselbe Entwicklung erwartet.

Mehr Möglichkeiten Weniger Einschränkungen

Neben derzeit 37 Millionen Fahrgästen werden auf der Südstrecke auch 109,3 Millionen Tonnen Güter pro Jahr befördert. Diese Güter gelangen auf einer ausgebauten Hochleistungsstrecke schneller ans Ziel. Der Semmering ist kein langatmiges und teures Hindernis mehr mit seinem neuen, großen Tunnel und die neue Strecke der Koralmbahn umfährt das enge Murtal und den steilen Neumarkter Sattel.

Mehr Effizienz Weniger Verbrauch

Auf der begradigten Strecke können Güterzüge länger und schwerer beladen sein, noch dazu mit nur einem Triebfahrzeug fahren. Das entlastet die Straße, schont die Umwelt und reduziert die Transportkosten wesentlich. Mit jeder Tonne Fracht, die ein Zug voranbringt und nicht ein LKW, wird um 15 Mal weniger Kohlendioxid in die Luft geblasen.

(C) ÖBB Infrastruktur