RUNDLOKSCHUPPEN
Die neue Ausstellungshalle beim Südbahnmuseum Mürzzuschlag
Mit der Weiterentwicklung der Bahnlinien geht Mitte des 19. Jahrhunderts die Errichtung eigener Zugförderungen zur Überwachung des zunehmenden Fahrdienstes und zur Erhaltung der Lokomotiven und Wagen einher. Zur Wartung und Reinigung der Lokomotiven sind so genannte Heizhäuser gebaut worden. Ursprünglich als schwerer Steinbau ausgeführt, weisen diese Heizhäuser zwei Grundformen auf, ältere gerade und die spätere segmentförmige Bauart. Der Rundlokschuppen in Mürzzuschlag ist 1873, im Zuge einer großen Erweiterung der Semmeringbahn, gebaut worden. Im 2. Weltkrieg ist das Gebäude, aufgrund der größeren Länge der Dampflokomotiven, bereits vergrößert worden. 2005 ist der Rundlokschuppen nach 132 Jahren außer Betrieb gestellt worden. 2006 vom Bundesdenkmalamt unter Schutz gestellt:



An der Entstehung der Draisinen-Sammlung waren maßgeblich beteiligt:
die Herren Anton Braun, Ing. Gerald Breitfuss, Alfred Fleissner, Johann Gremsl,
Axel Gutmann, János Hidvégi, Rudolf Sablitzky, Ing. Herbert Schirmböck,
Ing. Václav Zahrádka und Ing. Ewald Zich.
Bei den Österreichischen Bundesbahnen wurden die Kleinwagen von den Mitarbeitern
der Werke Wörth jahrzehntelang betreut.
Das SÜDBAHN Museum – Rundlokschuppen versteht sich als „museum in progress“
und wird sich in den nächsten Jahren noch weiter verändern.